Von der Ideallinie zur High-Tech-Faser: Manfred Niederhof und die Symbiose aus Rennsport-Leidenschaft und Carbon-Präzision.
Tutzing, März 2026 – Wenn Erfahrung auf Innovation trifft, entstehen Meisterwerke. Manfred Niederhof, eine feste Größe im deutschen Motorsport seit den 1970er Jahren, vereint in seiner Firma „Niederhof Kohlefasertechnik“ das Beste aus zwei Welten: jahrzehntelange Rennsport-Erfahrung auf höchstem Niveau und modernste Fertigung von Leichtbau-Komponenten. Als offizieller Serienpartner der „Tourenwagen Golden Ära“ schließt sich nun der Kreis einer außergewöhnlichen Karriere.
Eine Laufbahn geprägt von Speed und Präzision
Manfred Niederhofs Weg im Motorsport begann 1973 – standesgemäß mit Siegen im Slalom auf Steyr Puch. Doch schon bald zog es ihn auf die Rundstrecke und zu der Marke, die seine Vita bis heute prägt: Porsche. In den Jahren 1975 bis 1986 pilotierte Niederhof die legendären Porsche 911 RSR-Modelle (2,8 RSR ’73 und RSR ’74) über die bedeutendsten Rennstrecken Europas.
Ein besonderes Highlight seiner Karriere markiert das Jahr 1987. Als Privatier stieg er in die DTM (Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft) ein. Auf einem BMW 635 Gruppe A aus dem Stall von Gubin Motorsport (zuvor gesteuert von DTM-Legende Volker Stryzek) bewies Niederhof, dass er sich auch im Feld der Werksteams behaupten konnte. Dass er nach dieser Saison wieder zu Porsche zurückkehrte und 1994 – nach einer mehrjährigen Pause – prompt die 100 Meilen von Hockenheim im Divinol Cup gewann, unterstreicht seinen Status als Ausnahmefahrer.
Niederhof Kohlefasertechnik: Motorsport-Genetik in jedem Bauteil
Diese immense Erfahrung im Grenzbereich ist heute das Fundament von Niederhof Kohlefasertechnik. Manfred Niederhof weiß genau, dass im Rennsport jedes Gramm zählt und Aerodynamik über Sieg oder Niederlage entscheidet. In seinem Unternehmen in Tutzing entstehen High-End-Komponenten aus Carbon (CFK) und Glasfaser (GFK), die weltweit geschätzt werden.
Das Portfolio von www.niederhof.com umfasst:
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Fahrzeugspezifische Leichtbauteile: Spezialisierung auf klassische Porsche-Modelle (vom 2,5 S bis zum 997 GT3 R), BMW M3 (E30/E36) sowie Exoten wie die Dodge Viper oder den Ford GT 40.
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Höchste Fertigungsqualität: Durch den Einsatz hochwertiger Formen weisen die Bauteile eine spiegelglatte Oberfläche auf, was Lackiervorbereitungen minimiert und die Stabilität maximiert.
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Ganzheitliche Technik: Neben der Kohlefasertechnik bietet das Team Expertise in den Bereichen Motortuning, Getriebeüberholung und kompletten Fahrzeugaufbauten (z. B. Porsche 911 RSR Bergrennwagen).
Starker Partner der „Tourenwagen Golden Ära“
Es ist nur folgerichtig, dass Manfred Niederhof mit seinem Unternehmen als Serienpartner der Tourenwagen Golden Ära auftritt. Diese Rennserie lässt die glorreichen Zeiten der DTM, DRM und STW wieder aufleben – genau jene Ära, die Manfred Niederhof als Fahrer mitgeprägt hat.
„Wir produzieren nicht einfach nur Teile. Wir produzieren Performance, die auf 40 Jahren eigener Rennerfahrung basiert“, so Manfred Niederhof. „Als Partner der Tourenwagen Golden Ära unterstützen wir ein Feld, in dem Technik-Enthusiasmus und historische Authentizität an erster Stelle stehen.“
Über Manfred Niederhof Kohlefasertechnik
Das Unternehmen mit Sitz in Tutzing am Starnberger See ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von hochwertigen Verbundwerkstoff-Komponenten sowie auf technisches Tuning im Automobilbereich. Mit über vier Jahrzehnten Erfahrung im Motorsport bietet Niederhof Kohlefasertechnik Lösungen für Profi-Rennställe und ambitionierte Klassik-Enthusiasten.
Kontakt: Manfred Niederhof Kohlefasertechnik Kustermannstraße 6 82327 Tutzing E-Mail: info@niederhof.com Web: www.niederhof.com
Hier ist eine Zusammenfassung dieser beeindruckenden 50-jährigen Motorsport-Vita:
Anfänge und Slalom-Erfolge (1973–1975) Der Einstieg in den Motorsport erfolgte 1973 mit 20 Jahren im Slalom-Sport. Nach frühen Erfolgen und Gesamtsiegen auf Steyr Puch folgte 1975 der Wechsel auf Porsche (911 RS) und schließlich der Umstieg auf die Rundstrecke.
Langjährige Rundstrecken-Erfahrung und DTM-Ausflug (1975–1988) Über ein Jahrzehnt lang prägten verschiedene Porsche 911 RSR-Modelle die Rennkarriere. Ein besonderes Highlight war das Jahr 1987 mit dem Einstieg in die DTM auf einem BMW 635 Gruppe A (Gubin Motorsport), bevor die Rückkehr zu Porsche erfolgte.
Erfolge nach der Rennpause (1994–2005) Nach einer mehrjährigen Pause (1988–1993) kehrte der Fahrer erfolgreich zurück und sicherte sich zahlreiche Titel und Gesamtsiege:
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Sieg bei den 100 Meilen von Hockenheim (1994).
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Gesamtsieger der GTP in Hockenheim (1998).
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Gesamtsieger des Porsche Classic Cup (PCC, 2004).
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Gesamtsieger der Kumho Trophy (2005).
Aktuelle Erfolge im historischen Motorsport (ab 2023) In den letzten Jahren liegt der Fokus auf dem historischen Rennsport (Histo Cup und Golden Era) mit leistungsstarken Porsche 934-Modellen. Dies gipfelte im Jahr 2025 im Meistertitel der Golden Era (Gruppe 5 DRM Wertung) auf einem Porsche 934/5 Bi-Turbo.